Früherkennung von Anzeichen psychischer Erkrankungen bei Schülerinnen und Schülern
Wie Schulen systemisch den entscheidenden Unterschied machen können
Rund zwei Millionen Kinder und Jugendliche – etwa jedes fünfte – leben aktuell mit einer psychischen Erkrankung. Viele werden gar nicht oder deutlich zu spät erkannt, mit gravierenden Folgen für Bildungswege, Entwicklung und Teilhabe. Schule als System kann hier entscheidend wirken: Sie ist der Ort, an dem Anzeichen sichtbar werden und Unterstützung früh einsetzen kann.
Der Vortrag zeigt, welche Rolle die Institution Schule in der Früherkennung spielt und wie Wissen, klare Abläufe und kollegiale Strukturen dazu beitragen, Schülerinnen und Schüler rechtzeitig an passende Hilfe anzubinden. Im Fokus steht, wie Schulen Verantwortung teilen, Handlungssicherheit gewinnen und gleichzeitig einen Beitrag zur Entlastung und mentalen Gesundheit ihrer Lehrkräfte leisten können.