Früherkennung von Anzeichen psychischer Erkrankungen bei Schülerinnen und Schülern

Wie Schulen systemisch den entscheidenden Unterschied machen können
Infos
Samstag, 14.November 2026
11:45–12:45 Uhr
Raum 2/1.OG

Beschreibung

Rund zwei Millionen Kinder und Jugendliche – etwa jedes fünfte – leben aktuell mit einer psychischen Erkrankung. Viele werden gar nicht oder deutlich zu spät erkannt, mit gravierenden Folgen für Bildungswege, Entwicklung und Teilhabe. Schule als System kann hier entscheidend wirken: Sie ist der Ort, an dem Anzeichen sichtbar werden und Unterstützung früh einsetzen kann. Der Vortrag zeigt, welche Rolle die Institution Schule in der Früherkennung spielt und wie Wissen, klare Abläufe und kollegiale Strukturen dazu beitragen, Schülerinnen und Schüler rechtzeitig an passende Hilfe anzubinden. Im Fokus steht, wie Schulen Verantwortung teilen, Handlungssicherheit gewinnen und gleichzeitig einen Beitrag zur Entlastung und mentalen Gesundheit ihrer Lehrkräfte leisten können.

Takeaways & Key Learnings

Ziel des Vortrags
Der Vortrag vermittelt, wie Schulen psychische Belastungen bei Schülerinnen und Schülern frühzeitig wahrnehmen und angemessen darauf reagieren können. Die Teilnehmenden gewinnen Orientierung für ihre eigene Rolle, lernen verlässliche Abläufe zur Weitervermittlung kennen und erfahren, wie geteilte Verantwortung zugleich die Handlungssicherheit und psychische Entlastung von Lehrkräften stärkt.

Key Learnings
Nach dem Vortrag können die Teilnehmenden …
• Anzeichen psychischer Belastungen im Schulalltag früher erkennen und einordnen.
• ihre Rolle klar abgrenzen: Lehrkräfte müssen nicht diagnostizieren oder behandeln, sondern wahrnehmen, ansprechen und passende Hilfe anbahnen.
• bei einem Verdacht strukturiert handeln und schulinterne sowie externe Unterstützungswege nutzen.
• Verantwortung im Kollegium und mit weiteren Fachkräften sinnvoll teilen.
• verstehen, wie klare Zuständigkeiten und professionelle Grenzen zur mentalen Gesundheit von Lehrkräften beitragen.

Alix Puhl
© tomoni mental health gGmbH

Alix Puhl

Gründerin und Co-Ceo tomoni mental health gGmbH
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