Nachhaltigkeit im schulischen System verankern
Einblicke in den neuen Orientierungsrahmen Globale Entwicklung für die gymnasiale Oberstufe
Beschreibung
Wie wirkt sich unser Handeln heute und zukünftig auf unsere Lebensbedingungen hier und anderswo auf der Welt aus? Diese Frage und damit verbundene Handlungsoptionen stehen im Mittelpunkt von „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Diese fördert entscheidende Kompetenzen und zeigt konkrete Wege für eine gerechte und nachhaltige Zukunft für alle Menschen weltweit auf. So erleben Lernende: Ich kann etwas verändern.
Der Vortrag gibt eine kompakte Einführung in den „Orientierungsrahmen Globale Entwicklung – Bildung für nachhaltige Entwicklung in der gymnasialen Oberstufe“. Dieser wurde am 16. Oktober 2025 von der KMK-Bildungsministerkonferenz beschlossen und beim Westermann Verlag veröffentlicht. Er leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, Bildung für nachhaltige Entwicklung im schulischen System zu verankern, sei es durch die Gestaltung der Bildungspläne und Schulcurricula, von Schulbüchern und Lernmaterialien, der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften, der konkreten Unterrichtsgestaltung, aber auch der Schulverwaltung insgesamt im Sinne eines Whole School Approach.
Aktuelle Informationen zum Orientierungsrahmen: https://www.engagement-global.de/de/orientierungsrahmen
Takeaways & Key Learnings
• BNE macht Zukunft gestaltbar: Bildung für nachhaltige Entwicklung befähigt Lernende, globale Zusammenhänge zu verstehen und Verantwortung für eine gerechte und nachhaltige Entwicklung zu übernehmen.
• Globale Herausforderungen sind Bildungsaufgaben: Themen wie Klimawandel, soziale Gerechtigkeit, Frieden oder Ressourcenverbrauch erfordern eine globale Perspektive und handlungsorientierte Bildung.
• Der Orientierungsrahmen 2025 schafft Orientierung: Er zeigt auf, wie BNE systematisch in der gymnasialen Oberstufe verankert und curricular umgesetzt werden kann.
• BNE ist ein Querschnittsthema: Der Orientierungsrahmen verbindet globale Entwicklung mit den Fachperspektiven der gesamten Sekundarstufe II.
• Schulentwicklung braucht einen Whole School Approach: BNE betrifft nicht nur Unterricht, sondern auch Lehrkräftebildung, Lernmaterialien, Schulorganisation und Schulkultur.
• Vom Wissen zum Handeln: Ziel ist die Entwicklung von Zukunfts-, Gestaltungs• und Handlungskompetenzen, damit junge Menschen erleben: „Ich kann etwas verändern.“