Nachhaltigkeit
Prof. Dr. Ute Stoltenberg
Universitätsprofessorin i.R.
Bildung für eine nachhaltige Entwicklung
Potentiale für Bildungsprozesse und Schulentwicklung
Im Mittelpunkt der Ausführungen steht das Potential von „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ – für individuelle und gesellschaftliche Entwicklung, aber auch ganz praktisch für die Gestaltung von Bildungsprozessen und Schulentwicklung. Begründungen erfährt das Konzept durch das Nachhaltigkeitsverständnis. Dazu muss man sich noch einmal vergegenwärtigen, was unter Nachhaltigkeit und nachhaltiger Entwicklung zu verstehen ist und warum seit Rio 1992 weltweit daran gearbeitet wird, was denn Bildung ausmacht, die Menschen befähigt, eine nachhaltige Entwicklung mitzugestalten. Die Darstellung der Potentiale orientiert sich an zentralen Elementen des Bildungskonzepts: an den Prinzipien, Denkweisen und Sichtweisen, die ein Umdenken und neu denken ermöglichen, an dem Verständnis von Wissen an den Arbeitsweisen und Methoden, die Bildungsprozesse im Sinne nachhaltiger Entwicklung fördern. Es soll konkret deutlich werden, wie das Bildungskonzept Chancen für Schülerinnen und Schüler eröffnet, ebenso aber auch für das Kollegium der Lehrpersonen, für die Schulleitung, für das technische und hauswirtschaftliche Personal, für die Familien, für das Gemeinwesen – und warum Bildung für eine nachhaltige Entwicklung nicht ein „Thema“ ist, das man auch noch zu berücksichtigen hat, sondern mentale und strukturelle Veränderungen erfordert. Dabei wird auch nachvollziehbar, dass Bildung für eine nachhaltige Entwicklung motivierend für alle Beteiligten ist und eine gute Strategie für Professionalisierung und Qualitätsentwicklung im Bildungsbereich.
Samstag, 09.November 2024,
 11:45–12:45 Uhr
 | Raum 2 / 1. OG
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